"EBM" ist die Abkürzung für "EvidenzBasierte Medizin". Der Begriff "Evidenz" leitet sich hier vom englichen "evidence" ab, was soviel wie "Beweis" oder "Beleg" bedeutet.

"Evidenzbasierte Medizin" meint eine medizinische Handlungsweise, die sich in der Behandlung eines einzelnen Patienten an aktuellen und neutralen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert.

Wir versuchen, dies im Praxisalltag umzusetzen.

Leider sind einzelne Studien allzu sehr von kommerziellen Interessen geprägt, so das für uns vor allem sogenannte "Metastudien" Bedeutung haben, die mehrere Studien zu einem Thema zusammenfassen. Quelle für derartige Metastudien ist vor allem die Cochrane-Library.

Ebenso wichtig sind für uns die Leitlinien der Fachgesellschaften. Dies ist die "Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM)".

Weitere Empfehlungen beziehen wir aus der Leitlinien-Sammlung der "Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF)".

In der Praxis bedeutet dies unter Anderem, daß Empfehlungen von Kliniken oder anderen Fachärzten nicht zwingend von uns in allen Einzelheiten umgesetzt werden,  da diese leider nicht selten auch von kommerziellen Interessen mitbestimmt werden.